Barrierefreie Bäder

 

Barrierefreie Bäder werden immer beliebter - wer möchte heute noch einen hohen Einstieg in die Dusche oder möchte freiwillig auf den Komfort eines Duschsitz verzichten? Ob Sie sich nun für ein barrierefreies Bad entscheiden, weil Sie den Komfort der entsprechenden Produkte schätzen oder weil Sie auf Hilfsmittel im Bad angewiesen sind - einem barrierefreien Bad muss man seine Funktion nicht zwingend mehr ansehen. Alle Einbauten und Produkte des barrierefreien Bades werden heute ansprechend gestaltet und gleichzeitig funktional.

 

Es ist gar nicht so einfach, alle wichtigen Aspekte von vornherein zu bedenken, wenn ein wirklich barrierefreies Bad geplant werden soll. Einige Dinge fallen unter Umständen erst auf, wenn es zu spät und nicht mehr ohne Aufwand zu ändern ist. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir für Sie diesen Inhalt erstellt. Nutzen Sie unsere Checkliste, um festzustellen, ob Ihr geplantes Bad bereits barrierefrei ist oder ob ggf. noch Handlungsbedarf besteht. 

- Waschtisch

- Ist eine ausreichende Bewegungsfläche gegeben?

- Muss der Waschtisch unterfahrbar/rollstuhltauglich sein?

- Sind ausreichend Ablagemöglichkeiten im Greifbereich vorhanden?

- Sind entsprechende Haltegriffe vorhanden?

- Ist bei den Armaturen eine funktionsgerechte Handhabung gewährleistet?

- Ist eine Thermostatarmatur (Verbrühschutz) sinnvoll?

- Ist eine herausziehbare Handbrause angemessen?

- Lässt sich der Spiegel auch in einer sitzenden Position einsehen?

- WC

- Ist die Bewegungsfläche vor und neben dem WC ausreichend?

- Lässt sich die Spülung problemlos betätigen?

- Sind entsprechende Haltegriffe/Klappgriffe vorhanden?

- Wird eine Rückenstütze benötigt?

- Befindet sich der WC-Papierhalter im Griffbereich?

- Wird eine Höhenverstellbarkeit des WCs benötigt?

- Muss ein WC mit größerer Einbautiefe verwendet werden?

- Ist ein Dusch-WC sinnvoll?

- Duschbereich

- Ist der Boden der Dusche rutschfest?

- Ist ein bodenebenes Duschplatzsystem sinnvoll?

- Sind entsprechende Haltegriffe vorhanden?

- Wird ein Duschsitz benötigt?

- Lässt sich die Handbrause individuell in der Höhe verstellen?

- Ist eine Thermostatarmatur (Verbrühschutz) angemessen?

- Sind ausreichend Ablagemöglichkeiten im Griffbereich vorhanden?

- Bedarf es eines Spritzschutzes für das Personal?

- Ist eine barrierefreie Nutzung der Duschabtrennung gegeben?

- Badewanne

- Ist vor der Badewanne ausreichend Bewegungsraum gegeben?

- Entspricht die Einbauhöhe der Person, die die Badewanne nutzen möchte?

- Ist die Wanne insgesamt rutschfest?

- Ist ein rutschsicherer Zugang gewährleistet?

- Sind entsprechende Haltegriffe vorhanden?

- Wird ein Wannensitz bzw. Wannenlifter benötigt?

- Lässt sich die Armatur problemlos bedienen?

- Ist eine Thermostatarmatur (Verbrühschutz) angemessen?

- Ist eine herausziehbare Handbrause sinnvoll?

- Kann der Wannenablauf auch außerhalb der Wanne betätigt werden?

- Bodenbelag

- Ist die Rutschfestigkeit des Fußbodens auch bei Feuchtigkeit gewährleistet?


Wie Sie sehe gibt es viele Punkte die bei einer altersgerechten Modernisierung eines Badezimmers bedacht und berücksichtigt werden müssen. Damit Ihr Bauprojekt zielführend zum vollen Erfolgt wird, stehen wir Ihnen mit unserem mehr als 20-jährigen Know-how gerne mit Rat und Tat zur Seite. Wir haben die passende Lösung um Ihre Raumsituation bestmöglich zu nutzen.

Sie interessieren sich für einen altersgerechten, barrierefreies Umbau Ihres Bades?

Wir beraten Sie gerne persönlich und individuell.

Planungsbüro Wenzel

Telefon: 05042 / 91 21 67
Telefax: 05042 / 91 21 68
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Nutzen Sie die Fördermittel!

In vielen Fällen können Baumaßnahmen zum Altersgerechten Umbauen von Bädern auch durch Mittel aus dem KfW-Förderprogramm 159 (AltersgerechtUmbauen) gefördert werden. Das Programm unterstützt den Abbau von Barrieren in bestehenden Wohngebäuden - unabhängig vom Alter und jeglicher Einschränkung der Nutzer durch zinsgünstige Darlehen.

Hier geht es zum PDF-Merkblatt 159 - Förderung des Barriereabbaus im Wohnungsbestand.